Erich Lichtenstein

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Die Familie Lichtenstein stammte aus Galizien, kam über Zwischenstation in St. Gallen (Schweiz) 1904 (andere Quellen: 1906) nach Graz und lebte bis zum Beginn des NS-Regimes mit ihren Töchtern und Söhnen in Graz.

Dr. Erich Lichtenstein, geb. am 15.7.1911 in Graz
• Arzt (Promotion bei Otto Loewi) und seine Ehefrau
• im August 1938 Flucht nach Shanghai (abgemeldet am 31.8. bzw. 28.8.1938).
• Emigrierte später nach Palästina/Israel und arbeitete als Chirurg.
• starb in Tel Aviv am 20.5.1976

Seine Ehefrau Grete Lichtenstein, geb. Smetana, geb. am 11. August 1911 in Wien
• gest. am 22. Juni 1958 in Israel.
• als Tochter der jüdischen Mutter Katharina Schönthal und des Katholiken Karl Smetana, die am 4. Januar 1910 in Wien geheiratet hatten.
• im August 1938 Flucht nach Shanghai (abgemeldet am 31.8. bzw. 28.8.1938).
• Eltern von Dan Lichtenstein (*1941)

Erich Lichtenstein wurde am 11. Juli 1911 in Graz geboren, studierte Medizin an der Karl-Franzens-Universität Graz (beim Mediziner und Nobelpreisträger von 1936 Otto Loewi, Ordinarius für Pharmakologie), schloss sein Studium 1937 ab und arbeitete als Arzt in Mürzzuschlag.

Inskriptionsbuch Erich Lichtenstein, Familienarchiv

Inskriptionsbuch Erich Lichtenstein, Familienarchiv

 

Trauungsurkunde von Erich und Grete Lichtenstein

Trauungsurkunde von Erich und Grete Lichtenstein

Seine spätere Frau Grete wurde am 11. August 1911 in Wien geboren als Tochter der jüdischen Mutter Katharina Schönthal (geb. am 6.4.1877) und des Katholiken Karl Smetana, geb. 9.4.1883, die am 4. Jänner 1910 in Wien geheiratet hatten.

Erich und Grete (Greta) Lichtenstein lernten sich in einem Sommerlager der HAKOAH kennen und heirateten am 9. Juni 1938.

1938 erhielten sie ein Visum von HO FENG SHAN nach Shanghai und reisten am 26. Juni 1938 nach Shanghai ab. (https://de.wikipedia.org/wiki/Ho_Feng_Shan)
Ihre Kinder Dan und seine jüngere Schwester 1941 und 1947 in Shanghai geboren. Die Familie ist im Dezember 1948 nach Israel ausgewandert.

Ausreisegenehmigung des Wehrbezirkskommandos Graz für Dr. Erich Lichtenstein nach China, Familienarchiv

Ausreisegenehmigung des Wehrbezirkskommandos Graz für Dr. Erich Lichtenstein nach China, Familienarchiv

 

Bestätigung des deutschen Konsulats in Shanghai über da Medizinstudium von Dr. Erich Lichtenstein (1938, Familienarchiv)

Bestätigung des deutschen Konsulats in Shanghai über da Medizinstudium von Dr. Erich Lichtenstein (1938, Familienarchiv)

Grete Lichtenstein starb am 22. Juni 1958 in Israel. Erich Lichtenstein arbeitete als Chirurg in Israel und starb dort am 20.5.1976.

Die jüdische Mutter Gretes, Katharina, beging am 25. Mai 1942 in Wien Selbstmord aus Angst, ihren christlichen Ehemann zu schaden. Wie die Familie herausgefunden hat, ist sie in Klosterneuburg begraben. Ihr Ehemann Karl Smetana starb 1970 und ist auf dem Wiener Zentralfriedhof begraben.

 

Geschwister und Schwägerinnen von Erich Lichtenstein: Elsa, Gisela (Gisa), Albert und seine Ehefrau Teresia und Leonie (Loni) Lichtenstein

 

Mechcie, Moses Max, Loni, Erich, Gisela, Albert Lichtenstein, Elsa Beiser-Lichtenstein, Josef beiser

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Jüdische Opfer



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Leonie (Loni) Lichtenstein
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